Spreizfuß

Spreizfuß Muskulatur

Was tun, wenn der Fuß schmerzt?

Anatomie

Der Spreizfuß ist die häufigste Fußdeformität des Menschen. Dabei beschreibt der Spreizfuß die Abflachung des Fußquergewölbes. Die kleinen Fußmuskeln des Quergewölbes können der Belastung nicht mehr standhalten.

Symptome

Symptome für Spreizfußbeschwerden sind Schmerzen im Bereich des Mittelfußes (unter dem Fuß und auf dem Spann), sowie starke Schwielenbildung. Teilweise berichten Patienten über ein Taubheitsgefühl unter dem Fuß.

Ursache

Die kleinen Fußmuskeln sind dafür zuständig das Fußquergewölbe zu tragen. Da der Mensch „nur“ noch Schuhe trägt, verkümmern diese Muskeln und es kommt zum Absturz des Gewölbes. Hierdurch werden die II. und III. Metartasalköpfchen (Mittelfußköpfchen) übermäßig beansprucht. Häufig kommt es auf Grund von Spreizfußbeschwerden zu Zehendeformitäten, wie Krallenzehen und Hammerzehen.

Diagnose

In der Regel können Spreizfußbeschwerden anhand der geschilderten Symptome diagnostiziert werden. Ebenfalls sollte eine Fußdruckmessung durchgeführt werden, die im Vorfußbereich deutlich erhöhte Werte zeigt. Bei langanhaltenden Schmerzen sollte ein Röntgenbild angefertigt werden, um Frakturen am Mittelfuß auszuschließen.

Bei der Bewegungsanalyse kann man oft auf Grund einer Schonhaltung eine falsche Abrollbewegung des Fußes feststellen. Diese kann zu anderen Verletzungsmechanismen führen (z.B. Achillodynie).

Therapie

Spreizfußbeschwerden werden mit orthopädischen Einlagen behandelt. Die Erfolgsaussichten sind hier sehr gut. Die Patienten sollten viel im Barfußlauf gehen, um die Fußmuskulatur zu stärken.

Unsere Lösung für Sie

Wir statten Sie mit einer unserer individuellen orthopädischen Einlagen aus. In die Einlage wird eine Spreizfußpelotte (Mittelfußpelotte) eingearbeitet. Sie entlastet den Vorfuß. In schwerwiegenden Fällen modellieren wir die Einlage mit einer Aussparung der Mittelfußköpfchen II und III, einer Schmetterlingspolsterung. Ebenfalls ist eine Schuhzurichtung mit einer Schmetterlingsrolle möglich.